Yoga in der Schwangerschaft: Was muss ich wissen?
- simonenothdurfter
- 28. Feb. 2023
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 1. März 2023
Eine Schwangerschaft ist eine ganz besondere und aufregende Zeit. In dieser Phase des Übergangs, kann Yoga dich dabei unterstützen wechselnde Emotionen liebevoll anzunehmen, typische Schwangerschaftsbeschwerden zu lindern und eine tiefe Verbindung zu deinem Körper und das in dir heranwachsende Wunder zu schaffen.

Yoga in Schwangerschaft – der perfekte Begleiter
Zuerst mal vorweg, Yoga in der Zeit des Mamawerdens kann nicht nur von erfahrenen Yogafans praktiziert werden, sondern ist auch für Yoga-Anfängerinnen geeignet. Bevor du mit deiner Yogapraxis startest, berate dich mit deinem Arzt/deiner Ärztin. In seltenen Fällen kann es nämlich sein, dass du auf Sport und somit auch auf Yoga verzichten solltest z. B. bei einer Risikoschwangerschaft.
Ansonsten gilt Yoga in der Schwangerschaft als sehr sicher und hat viele positive Effekte auf Körper und Seele.
Darum solltest du Yoga in der Schwangerschaft praktizieren
Rückenschmerzen, Schlafprobleme, Wassereinlagerungen, … Die Liste der typischen Schwangerschaftsbeschwerden ist lang. Nicht jede Frau ist gleichermaßen davon betroffen. Auch ändern sie sich meist je nach Trimester. Eine regelmäßige Yogapraxis in der Schwangerschaft kann sich positiv vor allem auf diese Beschwerden auswirken:
Innere Unruhe und Anspannung
Schlafprobleme
Rückenschmerzen und Ischias-Beschwerden
Müdigkeit
Sodbrennen und Verdauungsprobleme
Wassereinlagerungen

Neben den zahlreichen körperlichen Vorteilen nimmst du dir beim Praktizieren von Yoga eine bewusste Auszeit vom Alltag und findest zu deiner inneren Mitte zurück. Du lernst in dich hineinzuspüren, um zu erkennen, was dir guttut und was du lieber bleiben lässt. Du schenkst dir bewusst Zeit für dich und dein heranwachsendes Baby und steigerst so die Mutter-Kind-Bindung. Mit wohltuenden Übungen und einer bewussten Atmung baust du Achtsamkeit auf, verbesserst deine Körperwahrnehmung und trainierst deine Ausdauer.
Dos and Don’ts bei Schwangerschaftsyoga – Was gilt es zu beachten?
Tipp #1: Beim Prenatal Yoga gilt: Slow down statt High Intensity. Wir hetzen keinen Fitnesszielen hinterher oder wollen das Sixpack perfektionieren. Stattdessen werden mit gezielten Übungen das Durchhaltevermögen und die körperliche Fitness verbessert, die es während der Schwangerschaft und für die bevorstehende Geburt braucht.
Tipp #2: Gib deinem Babybauch genügend Raum. Spätestens ab dem 4. Monat sollten keine Yogaübungen in der Bauchlage wie z. B. Kobra praktiziert werden. Auch auf tiefe Twists und Rückbeugen, die den Bauch einengen oder sogar quetschen, sollte man unbedingt verzichten.

Tipp #3: Die Atmung sollte während der gesamten Yogaeinheit ruhig und gleichmäßig fließen. Wende keine Atemtechnik an, bei der die Atmung angehalten wird.
Tipp #4: In der Schwangerschaft schüttet der Körper das Hormon Relaxin aus, welches die Bänder, Muskeln und Gelenke weicher werden lässt. Gehe deshalb in der Dehnung nicht an deine Grenze, um deinen Körper vor Überdehnung zu schützen.
Tipp #5: Schenke dir am Ende der Yogapraxis eine lange Schlussentspannung in Seitenlage. Unterstütze deinen Körper mit Kissen und einer Decke und mache es dir gemütlich.
Tipp #6: Und das Wichtigste: Praktiziere immer eigenverantwortlich, sei liebevoll zu dir selbst, höre auf die Signale deines Körpers und erlaube dir ausreichend Pausen.
Übe Schwangerschaftsyoga mit mir
Ich hoffe, dir haben meine Tipps geholfen und du konntest einige wichtige Erkenntnisse für dich mitnehmen. Wenn du schwanger bist und Lust auf Yoga bekommen hast, dann findest du hier das aktuelle Kursprogramm. Ich würde mich sehr freuen, dich auf deiner Yogareise durch die Schwangerschaft begleiten zu dürfen.
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